PEACEFACTORY!

I was just a little girl and i can't go back!



Underneath your clothes - there's an endless story.


Sie war schon immer ein sehr sensibles Mädchen. Stets vom Vater und Bruder behütet. Stets die kleine Prinzessin. Erfuhr sie von einer schlimmen Krankheit, wie zB Aids, rannte sie zum Vater, der sie dann beruhigen und trösten musste. Heute ist es manchmal noch fast genauso. Freunde hatte sie mehr als Freundinnen, mit der Zeit hat sich das allerdings ausgeglichen. Mädchen haben die gleichen Probleme, verstehen einen blind, mit ihnen kann man lachen und gleichzeitig weinen und dazu hat man oft auch die gleichen Interessen. Jungs sind meist unkomplizierter, ruhiger und versaut wie sie. Diese Eigenart hat sie von ihrem ersten Freund übernommen, bestimmte Dinge übertragen sich ja bekanntlich von selbst. Damit wurde sie auch immer offener, nur wenn sie jemanden nicht kennt, schüchtert sie das schnell ein. Diese Leute, die einen komisch anschau'n und dann ein "Na dann.." herausbringen, verschaffen ihr Würgereiz. Diese Menschen verstehen keinen Spass, leben das Leben nicht intensiv genug, denkt sie sich, Spaßbremsen. Peinlich berührt, können nicht ausflippen. Süchtig ist sie nur nach Kaffee und ihm. Nach seinen Zärtlichkeiten, Berührungen, Küssen, nach seinem Geruch, den Rhythmen, die er ihr auf den Bauch trommelt (typisch Schlagzeuger!), nach den kleinen Eigenarten wie zB dass er nach dem Duschen seine Haare wie ein Hund ausschüttelt und dann erst aus der Kabine kommt. Durch diese Fernbeziehung hat sie gelernt, mit der Sehnsucht zurechtzukommen. Mit der Sehnsucht nach ihm, der Sehnsucht nach ihrer besten Freundin, die für 7 Monate in Kalifornien bei einer Gastfamilie lebt, die Sehnsucht nach ihrer Mutter, bei der sie wegen des Stiefvaters ausgezogen ist. Menschen kommen und gehen.



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